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Der folgende Artikel erschien im
Südkurier, Konstanz, am 7. September 2010
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50 Erfolgsrezepte für den heimischen Herd
Gesicht der Woche: Seit sechs Jahren betreibt Angela Mössle das „Suppengrün”, jetzt gibt es ihre Rezepte auch zum Nachlesen
Es hatte keine Woche nach der Eröffnung gedauert, bis die ersten Fragen kamen: „Gibt es Ihre Rezepte auch irgendwo zum Nachlesen?” Seither trug die Gastwirtin Angela Mössle-Klug den Gedanken in sich, ein Kochbuch zu schreiben. Jetzt, im sechsten Jahr des Bestehens des Suppengrüns, das sie gemeinsam mit ihrem Mann Dieter Klug aufgebaut hat, ist aus dem Plan Realität geworden. Ab sofort gibt es zumindest 50 Suppen aus der beliebten Suppenküche in der Sigismundstraße auch zum Nachlesen und Nachkochen. Klassiker wie die Gaisburger Marsch finden sich hierin ebenso wie exotische Varianten wie die Jamaikanische Kürbis-Kokossuppe mit Ingwer und Peperoni. „Bei der Auswahl habe ich darauf geachtet, dass möglichst leicht zu kochende Suppen dabei sind”, sagt Mössle-Klug.
Das jetzt vorliegende Kochbuch vereint vor allem zwei Dinge. Erstens: Es ist sehr praktisch. Die Ringbuchheftung verhindert das Umschlagen der Seiten und zusätzlich gibt es einen herausnehmbaren und abwaschbaren Spritzschutz, den man auf jedes Rezept legen kann. Zweitens: Es ist sehr schön. Die Aufteilung ist übersichtlich und listet die Suppen nach sechs Kategorien (von vegan bis Geflügel) auf. Der Rezepttext ist klar und einfach gehalten, die gelungenen Fotos dazu machen Lust auf jedes einzelne Gericht. Wer Kochbücher kennt, der weiß, dass das nicht immer der Fall ist. Essen gut zu fotografieren, ist eine Kunst für sich.
Eine ganze Weile hatte Angela Mössle mit sich gerungen, ob sie dieses Kochbuch wirklich auf den Markt bringen soll. „Eine einfache Internetrecherche brachte schon so viele Treffer für Suppenkochbücher”, sagt Mössle. Trotzdem hat sie es am Ende durchgezogen. Zum Glück, wie sie heute sagt. Denn: „Mit welchem Kochbuch kann man schon testen, ob man selbst so gut kocht wie das Original? Das geht nur bei unserem”, sagt Angela Mössle und lächelt.
Das Suppengrün ist tatsächlich eine Konstanzer Erfolgsgeschichte. Gestartet 2004, wuchs der Betrieb Jahr für Jahr. Mehr als eine halbe Million Suppen wurden seit der Eröffnung ausgeschenkt, über 46 Tonnen Salat zubereitet, sagt Angela Mössle. Während die Gastronomiebranche in Baden-Württemberg nach Angaben des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes im vergangenen Jahr rund 4,1 Prozent Umsatzeinbußen hinnehmen musste, geht die Kurve des Suppengrün gegen den Trend weiter nach oben. Zuletzt stieg der Umsatz hier um bemerkenswerte 15 Prozent. Was das Geheimnis ihres Erfolges ist? Angela Mössle zögert nur kurz: „Wir sind mit großer Leidenschaft dabei und achten streng auf Qualität in allen Bereichen.” Das Suppengrün-Kochbuch stellt das erneut unter Beweis.
Das Buch: Das Suppengrün-Buch gibt's im Suppengrün, der Tourist-Info Konstanz im Bahnhof und fast allen Konstanzer Buchhandlungen. Preis: 19,50 Euro. | |
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